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Hat ein Meteor vom Mars die Existenz von außerirdischem Leben bewiesen?

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Das erste Mal am 9. August 1996 veröffentlicht, das letzte Mal am 23. September 1997 überarbeitet

Am 7. August 1996 machte die NASA (National Space and Aeronautics Administration) eine unerwartete Ankündigung, die über die ganze Welt verbreitet wurde. Beinahe jeder Nachrichtensender, Zeitungen und Talkshows diskutierten diese “Entdeckung des Jahrhunderts.” Wissenschaftler aus der ganzen Welt haben diese verschwommenen Berichte für bare Münze genommen und haben aufgeregt ziemlich dümmliche Erklärungen abgegeben, ohne in Wirklichkeit diese Wissenschaftsmagazine gelesen zu haben. Einige würden uns gerne glauben machen, daß die Menschheit aus dieser “Saat”, die von einem entfernten Planeten gekommen sein soll, entstanden ist. Andere erklären kühn, daß wir nun wissen, daß das ganze Universum mit lebenden Geschöpfen jeglicher Art bevölkert ist.

Mars, the Red Planet

Viele Menschen wundern sich—Ist die Existenz von außerirdischem Leben endlich bewiesen?
Sicherlich nicht, hier sind die Fakten.

Leben auf einem anderen Planeten zu entdecken ist der heilige Gral von vielen modernen Wissenschaftlern. Jährlich werden Millionen von Dollar für diese Suche ausgegeben. Jahr aus Jahr ein wurde bis heute absolut kein Beweis gefunden. Nachdem dieser ungewöhnliche Meteor untersucht wurde, haben die Wissenschaftler einen unmaßgeblichen Nachweis einer winzigen Bakterie gefunden, der aber in Wirklichkeit wissenschaftlich kaum haltbar ist. Man muß sich fragen, ob der wahre Sinn dieser Ankündigung nicht in Wirklichkeit wieder ein Versuch der NASA war, mehr Geld aus den Steuerzahlern heraus zu quetschen. Die NASA hat in der letzten Zeit eine Menge Öffentlichkeitsarbeit getan—Über die ätherwellen, das Internet und im Kongreß. Sie versuchte, ihr riesiges Budget zur Erforschung von außerirdischem Leben zu rechtfertigen und die Imagination und Unterstützung der Öffentlichkeit anzuheizen.

[Um unsere Antwort in bezug auf die biblische Position in Hinsicht auf außerirdisches Leben zu lesen, klicken Sie bitte hier. (in Englisch)]

Was wurde in Wirklichkeit gefunden?

Seit 1969 der erste Meteor in der gefrorenen Antartika aufgeklaubt wurde, sind Wissenschaftler jedes Jahr zurückgekehrt, um Proben zu sammeln. Einer dieser Gesteinsbrocken, den man im Jahr 1984 fand, wurde absolut gewissenhaft mit dem besten Elektronenmikroskop und dem weltbesten Massenspektrometer untersucht. Dieses Erstarrungsgestein wiegt ungefähr 2,2 Kilo und hat ungefähr die Größe einer Kartoffel. Die beteiligten Wissenschaftler behaupten, daß dieser Meteor in der Antartika ungefähr 13 Tausend Jahre zuvor gelandet ist, was auf das Vorhandensein von Bakterien schließen läßt, die über 4,5 Millionen Jahre tot sind. [All diese Zeitangaben in diesem Artikel basieren auf der fragwürdigen Evolutionstheorie. Wir zweifeln ihre Glaubwürdigkeit sehr stark an.]

Obwohl viele Menschen, die diese Story verfolgten, geistig den Sprung von einzelligen Bakterien zu intelligenten Lebensformen machten, vermerken Sie bitte, daß keine lebenden Tiere, Pflanzen oder Menschen gefunden worden sind. Noch wurden irgendwelche versteinerten Einzellenlebewesen entdeckt, die unter dem Mikroskop ihre Zellstrukturen preisgaben. Was man gefunden hat waren Elemente und chemische Verbindungen, die es auf der Erde auch gibt. Die Beweisführung der Wissenschaftler hängt in starkem Maße von der Chemie ab und ist ziemlich komplex. Man nimmt an, daß diese Verbindungen durch Verfall und / oder durch Verbrennen von kleinen Bakterien, die im Wasser in den Gesteinsporen lebten, zurückgelassen worden sein können. In Wirklichkeit hätte jede Chemikalie, die in diesem Gestein gefunden wurde, durch natürliche Prozesse entstanden sein können, die mit Lebensvorgängen nichts zu tun haben. Auch kann man sich sehr gut vorstellen, daß manche dieser Produkte durch irdische Organismen produziert worden sein können.

Zusammenfassung der Beweise

Marian Rock

GESTEIN VOM MARS? Das Untersuchungteam, das den fraglichen Meteor (Identifikation #ALH84001) in einem Eisfeld in der Antarktis gefunden hat ist zuversichtlich, daß das Gestein von der Marskruste abstammt. Warum? Die Gase, die im Inneren des Gesteins gefangen sind und von denen man vermutet, daß sie 4,5 Milliarden Jahre alt sind, ähneln angeblich der heutigen Atmosphäre auf dem Mars, wie von der Vikingsonde vermessen, auffallend. (Argon-36, Argon-40, Xenon, Krypton, Neon, Stickstoff, Wasserstoff etc.).

Ist diese Identifizieren nun gewiß? Nein, es gibt sicherlich Anzeichen dafür, daß diese Identifizierung korrekt ist, aber es ist keine Gewißheit. Um von der Marsanziehungskraft weggeschleudert zu werden, hätte der Stein mehr als die fünffache Geschwindigkeit des Mündungsfeuers eines Gewehres erreichen müssen. Da einige große Objekte augenscheinlich den Mars getroffen haben, ist dies nicht ganz auszuschließen. Die Anziehungskraft der Sonne würde ein solches Objekt in unsere Richtung anziehen. Auf alle Fälle sind die Mengen an Gas, die davon betroffen sind, sehr klein und vielerlei Annahmen wurden gemacht, um die Herkunft dieses vulkanischen Gesteins zu erklären. Der Mars könnte sehr wohl der Ursprungsort dieses Gesteins sein, aber viele würden gern einen definitiveren Beweis sehen. Wenn dieser Stein vom Mars weggeschleudert worden wäre, hätten sich diese Frakturen, in welchen die Bakterien angeblich gewachsen sind und sich formten, eher durch die Einwirkung der Kraft, mit der dieses Gesteins von der Oberfläche des Planeten schoß, geformt.

WIE ALT?!? Die Wissenschaft behauptet, daß dieses vulkanische Gestein aus 4,5 Milliarden Jahre zuvor geschmolzener Lava auskristallisierte. Nicht lange danach soll dieses Gesteins sich irgendwie mit Bakterien infiziert haben. Dann soll der Stein von der Oberfläche des Planeten durch einen großen Kometen- oder Asteroideneinschlag mit genug Kraft, um der Anziehungskraft des Mars zu entkommen, herausgeschleudert worden sein.

DER BEWEIS INNERHALB DES METEORITS. Nach der Aussage von David S. McKay von der NASA ist die Tatsache, daß die folgenden vier Dinge zusammen an einem Ort gefunden worden sind, ausschlaggebend dafür, daß man vermuten kann, daß es einmal Leben in diesem Gestein gab.

Carbonate Globules
  • KOHLENSTOFF GLOBULA Diese sind extrem kleine, normalerweise kreisförmige Globula aus orangenfarbigen Kohlenstoff. [siehe Bild auf der rechten Seite] (fast identisch mit den Hauptbestandteilen von Magentabletten, Kalziumkarbonat und Magnesiumkarbonat). Der größte dieser Globula hat ungefähr die Größe von 1/100 des Durchmesser eines menschlichen Haares. Die meisten sind 1/1000 davon. Sie wurden entlang Süßwasserfrakturen und in Gesteinsporen gefunden. Die Globula entstandenen wahrscheinlich bei hohen Temperaturen, ca. 700o C. Der Wissenschaftler kann sich in diesen Einschlüssen mit viel Phantasie ovalförmige Mikroorganismen vorstellen, Formen, die einigen “fossilen” Mikroorganismen ähneln, die man auf der Erde gefunden hat. Diese Mikroorganismen, von denen man behauptet, sie seien fossilen Ursprungs, haben nur die Größe von einem 100 Millionstel eines Millionstel eines Millimeters. Es ist wichtig zu vermerken, daß die verschiedenen Mikrofossilien, die aus dem Prekambrium stammen sollen, von der Wissenschaft widerlegt oder sehr stark in Zweifel gezogen worden sind. Diese sogenannten Nanobakterien sind winzig klein, sehr kontrovers und schwierig selbst in irdischem Gestein zu bestimmen. Auch war sich das Untersuchungsteam uneinig darüber, wie diese Globula entstanden sind, entweder durch hohe Temperaturen oder nicht. Hohe Temperaturen würden ihre Entstehung sehr unwahrscheinlich machen. Die Befürworter hoffen, daß man die Entstehung dieser Globula durch Entstehung im Wasser bei niedrigen Temperaturen erklären kann.

    Obwohl Kohlenstoffverbindungen manchmal in unseren Ozeanen durch Lebewesen entstehen, können sie auch dadurch entstehen, wenn viel Kohlendioxid in Wasser gelöst wird, was dann verursacht, daß Kohlenstoffverbindungen austreten. Der britische Wissenschaftler Ian Franchi (Open Universität) sagt, daß Kohlenstoffkügelchen dazu neigen, sich auf Gestein aus der Antartika zu formen, nachdem dieses aus der großen Kälte herausgebracht wurde. Die Antwort des Untersuchungsteam team des Meteors darauf war, daß behauptet wurde, daß einige dieser Kohlenstoffkügelchen platzten. Das Team sagt, daß dies höchstwahrscheinlich geschah, als der Meteor auf die Erde aufprallte.

    Nach weiteren Untersuchungen haben Geologen in Hawaii etliche Beweise dafür gefunden, daß diese Kohlenstoffglobula keine Fossilien oder das Ergebnis von biologischen Prozessen sind. Wahrscheinlich kristallisierten sie aus schockgeschmolzenen Materialien. Solche Materialien können entstehen, wenn sie intensiver radioaktiver Strahlung oder Hitze beim Eintritt eines Meteors in die Erdatmosphäre ausgesetzt sind. [Edward R.D. Scott, Akira Yamaguchi, and Alexander N. Krot, “Petrological Evidence for Shock Melting of Carbonates in the Martian Meteorite ALH84001,” Nature, Vol. 387 (1997), pp. 377-379.]

  • HYDROKOHLENSTOFF—zahlreich vorhandene, aber relativ einfache policyclische, aromatische Kohlenstoffverbindungen (PAHs) in den “frischen” Bruchstellen. (Das Gestein zerbricht relativ einfach.). Diese PAHs waren am dichtesten um die Globula konzentriert und man nahm deshalb an, daß sie mit den PAHs zusammenhängen.

    BEMERKUNG: Diese Hydrokohlenstoffverbindungen entstehen, wenn Moleküle, die Kohlenstoff enthalten, schnell erhitzt werden. Man findet sie überall auf der Erde—und offensichtlich auch überall im Universum. PAHs sind für sich alleine sicher noch kein Beweis für die Existenz von Leben.

  • MAGNETIT und EISENSULFIT—feingekörntes, magnetisches Eisenoxid und Eisensulfit, “das in Größe und Struktur von irdischen Bakterien produzierten Stoffen ähnelt.” Diese Materialien fand man in Oberflächenstrukturen und im Inneren von ausgesuchten Kohlenstoffglobula.

    BEMERKUNG: Magnetit ist eine magnetische Verbindung von Eisen und Sauerstoff, welches man in Bakterien und in vielen anderen lebenden Kreaturen finden kann und das zurückgelassen wird, wenn diese sterben. Der Großteil ist jedoch anorganischen Ursprungs. Bei Eisensulfit ist es dasselbe. Die Entstehung von Leben ist nicht auf obengenannte Verbindungen angewiesen. Jedoch bildet sich Magnetit in Sauerstoff, während Eisensulfit sich ohne die Anwesenheit von Sauerstoff bildet. Deshalb glauben die Wissenschaftler, daß die Tatsache, daß man diese beiden Verbindungen zusammengefunden hat, für ihren organischen Ursprung sprechen.

Die Wissenschaftler kamen in ihrem Artikel im Wissenschaftsmagazin zu der Schlußfolgerung, daß es zwar alternative Erklärungen für jedes dieser Phänomene geben kann, daß man aber besonders in Hinsicht ihrer räumlichen Verbindung von einem Beweis von primitiven, erdähnlichen Lebensformen auf dem Mars sprechen kann.

SIND DIESE MATERIALIEN DURCH VERSCHMUTZUNGEN AUF DER ERDE IN DAS GESTEIN GERATEN?

Die betroffenen Wissenschaftler sagen, daß es aus folgendem Grund unwahrscheinlich ist:

  • Der gefrorene Meteorit wurde sorgsam während des Transport behandelt und die Untersuchung wurde in steriler Umgebung durchgeführt.

  • Der Meteorit "scheint im großen und ganzen frei von Einflüssen irdischen Wetters zu sein".

  • Der Meteor ist steril.

  • Keine PAHs wurden auf der Gesteinsoberfläche gefunden. Die Konzentration von PAHs nahm im Inneren zu und ist in Übereinstimmung damit, daß das Gestein während des Eintritts in die Erdatmosphäre brannte und nicht erst auf der Erde verunreinigt wurde.

  • "Einige der Kohlenstoffglobula erfuhren Verwerfungen durch Schock. Diese Einflüsse geschahen auf dem Mars oder im Weltraum und schließen daher den irdischen Ursprung besagter Globula aus.

  • Die isotopische Zusammensetzung von Kohlen- und Sauerstoff, zusammen mit den Kohlenstoffglobula deutet darauf hin, daß diese im Meteor und nicht während der dreizehntausend Jahre andauernden Lagerzeit in der Antarktis geformt wurden".

  • Messungen, die man vom Kohlenstoff unternahm, werden als übereinstimmend mit der hohen Kohlendioxidatmosphäre des Mars interpretiert.

ZUSAMMENFASSUNG

Deuten diese Materialien ohne Zweifel auf vorausgegangenes Leben in diesem Gestein hin? Sicherlich nicht. Daß man alle vier chemische Verbindungen zusammen fand ist ein bloßer Anhaltspunkt für Leben, aber kein Beweis. Die betroffenen Wissenschaftler gaben zu, daß die Anwesenheit dieser Materialien, wenn auch zusammen an einem Ort, durch natürliche, anorganischen Vorgänge erklärt werden kann. Das Untersuchungsteam stimmte auch darin überein, daß einige dieser Materialien durch lebende oder natürliche Vorgänge in das Gestein geraten sein können. Auch ist die Antartika sehr unwirtlich, so gibt es dort doch Leben. Wissenschaftler staunen immer wieder über die Fähigkeit des Lebens in solch unwirtlicher Umgebung zu existieren. Das Wissenschaftsteam gab bekannt, daß diese Erklärungen nicht durch den Mangel an überzeugenderen Beweisen gemacht wurden und aus dem Wunschdenken stammen, wie die Antarktis in der Vergangenheit ausgesehen haben könnte.

Der Direktor des Instituts für Meteorwissenschaften (University of New Mexico), Jim Papike (ein Geochemiker), erklärte, daß das Gestein einen Schlüsseltest für biologische Aktivitäten nicht bestanden hat. Wen man Pyrite Bakterien aussetzt, ändert sich der Ratio seiner Schwefelisoptope (32 und 34) "Wir wollten wissen, ob diese Pyrite im Marsgestein diesen Fingerabdruck des Lebens zeigen", sagt Papike. "Als wir diesen Ratio beobachteten, gab es keinen Beweis, daß er mit dem Ratio für Lebensformen im Einklang stand." [Für Details sehen Sie bitte, Geochimica et Cosmochimica Acta, a scientific journal]

In der abschließenden Analyse müssen Wissenschaftler, die sich mit außerirdischem Leben beschäftigen, etwas überzeugenderes finden als diese Materialien in einem Gestein, um Leben auf dem Mars nachweisen zu können. Sie müssen etwas DNA oder Zellen oder Spuren davon finden, etwas, was ausschließlich von lebenden Dingen kommen kann und sie müssen es viel genauer mit dem Ursprungsort in Verbindung bringen können. Bis heute gibt es nicht den geringsten Beweis, daß Leben auf dem Mars oder auf einem anderen Planeten jemals existierte. Es ist eine Tatsache, daß all die anderen Planeten (außer der Erde) im höchsten Maße ungastlich Leben gegenüber sind und total unterschiedliche Atmosphären, konzentrierte Giftgase, irrsinnige Temperaturen und tödliche Anziehungskräfte haben.

Nicht ganz unerwartet ist die NASA damit beschäftigt, Millionen, vielleicht Milliarden von Dollars auszugeben, um eine Reihe von Raumsonden auf den Mars zu senden. In einem Geniestreich haben sie die Entdeckung des Mars ganz vorne auf ihre Agenda gesetzt. Irgendwann nach 1997 beabsichtigen sie, die Pathfinder Marssonde auf dem Mars zu landen, um nach klareren Beweisen für vergangenes Leben auf dem Mars zu suchen. Natürlich kann der kleine Roboter nicht in Wirklichkeit Nanobakterien oder Fossilien sehen.

Diese vielgepriesenen Missionen sollen bloß versuchen zu bestimmen, ob es Marsgestein gibt, das der Lage ist, Fossilien zu enthalten.

Erst weit nach dem Jahre 2000 wird eine Marsmission in der Lage sein, Gestein vom Mars zurückzubringen. Vorausgegangene Raumerkundungen haben nichts außer einer kompletten Sterilität des Mars gefunden.

Wir wissen, daß das einzige Leben in diesem Universum auf dieser wunderbar geschaffenen und ausgestatteten Erde geschaffen wurde.

Nachricht geschrieben von Paul S. Taylor, Films for Christ

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